Ausflugstipps direkt von Hotel aus
Ausflugtipp 1 - Der Lehrpfad „Cestou zlatokopů“
Ausflugtipp 2 - Der Lehrpfad Keltové na Šumavě ("Kelten im Böhmerwald")
Der Lehrpfad gibt Einblicke in die Geschichte der keltischen Besiedlung des Böhmerwaldes (Šumava) sowie der keltischen Siedlung Obří hrad in der Nähe der Ortschaft Popelná und informiert über die Ergebnisse der Forschungen, die in dieser keltischen Burgstätte langfristig verlaufen.
Der etwa 3 km lange Lehrpfad mit Informationstafeln beginnt am Parkplatz in der Ortschaft Popelná und führt auf den Berg Obří vrch (1.005 m) und zurück.
Der fernste Ort der Lehrpfadstrecke ist die Burgstätte Obří hrad (etwa 1,5 km von Popelná), von der schöne Aussicht ins Tal des Flusses Losenice und über das Gebiet um die Gemeinde Kašperské Hory ist.
Zum Lehrpfad kommt man auf der Landstraße von Vimperk nach Kašperské Hory, von der man in Nicov nach links in Richtung Popelná abbiegt (etwa 3 km). Der Lehrpfad ist auch entlang der roten touristischen Markierung von Churáňov (etwa 5 km), der gelben Markierung von Stachy (9 km) oder der roten Markierung von Kašperské Hory (8 km) zugänglich. (8 km).
Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:
Ortschaft Popelná - Ausgangspunkt der Fußwanderung nach Kašperské Hory sowie des Lehrpfades
Obří hrad - Überrest der keltischen Burgstätte auf dem Berg Obří vrch
Fluss Losenice - Tal des Bergflusses, durch das der Wanderweg nach Kašperské Hory führt
Ausflugtipp 3 - Der Berg Královský kámen / Konigsstein
Am Bergfuß erstreckt sich das Steinmeer. Von der Stelle, wo die Trasse der blauen touristischen Markierung den Wald verlässt, ist eine schöne Aussicht auf den südlichen Teil des Böhmerwaldes mit den Bergen Boubín und Třístoličník. Die örtlichen Bauer haben in einen Felsen am Gipfel eine Kapelle ausgehaut.
Zum Gipfel führt die Trasse der blauen touristischen Markierung aus Javorník (etwa 3 km, die Trasse des Lehrpfades Javorník) oder aus
Kašperské Hory (etwa 6 km) und die Trasse der roten touristischen Markierung aus Stachy (etwa 7 km).
Ausflugtipp 4 - Der Berg Javorník
Auf dem Berg Javorník steht seit 1938 ein Aussichtsturm, der wie ein symbolischer Wehrturm aussieht und 2003 erhöht wurde. Vom Gipfel hat man eine Rundaussicht, südwestlich sieht man die Berge Pancíř, Ostrý, Großer Arber und Rachel, südlich die Dörfer Stachy und Churáňov, nordöstlich den Berg Libín oberhalb der Stadt Prachatice und einen Teil des Beckens Českobudějovická pánev.
Am nordöstlichen Bergabhang gibt es ein Steinmeer. Im Dorf befinden sich einige gezimmerte Berghäuser, im Park steht das Klostermann-Denkmal und am Bergabhang über dem Dorf ist die Rotundenkapelle des hl. Antonius von Padua aus dem Jahr 1939. Der Rundlehrpfad Javorník beginnt auf dem Gipfel am Aussichtsturm und führt auch über den angrenzenden Berg Královský kámen.
Es ist interessant, dass die Grenze des damaligen Protektorats Böhmen und Mähren nach der Abtrennung der Sudetengebiete von der Tscheschoslowakei im Jahr 1939 knapp hinter dem Aussichtsturm verlief. Javorník wurde damals zum höchsten Berg Böhmens.
Der Berg ist entlang der gelben und blauen Markierung vom Dorf Javorník zugänglich (etwa 2 km).
Ausflugtipp 5 - Felsgebilde Dračí skály
Es handelt sich um eine Felsenlokalität mit interessant geformten Felsenriffen, die hoch über der Verkehrsstraße und dem Fluss emporragen.
Sie bilden eine romantische Kulisse der hiesigen Naturszenerie. Sie sind gut sichtbar beim Blick von der Klostermann-Aussicht bei Srní. Von ihrem Gipfel ist eine schöne Aussicht ins Tal des Flusses Otava in Richtung Čeňkova Pila.
Den Zugang ermöglicht die Trasse der roten Markierung aus Srní (Rejštejn) – etwa 2,5 km.
Ausflugtipp 6 - Stadt Rejštejn
Die Stadt Rejštejn liegt 4 km von Kašperské
Hory, an der Mündung des Flusses Losenice in den Fluss Otava, in
der 568 m Seehöhe. Sie war ursprünglich die Ortschaft der
Goldwäscher und befindet sich heute an der Grenze des Nationalparks
Šumava.
Am Oberlauf des Flusses Otava und an seinen Nebenflüssen wurde seit
uralten Zeiten Gold geseift. Bei den Goldwäschen entstand mit der
Zeit die Ortschaft Rejštejn. In der Umgebung begann die
Goldförderung auch von den primären Lagerstätten. Damals bildete
Rejštejn ein Verwaltungsganzes gemeinsam mit dem nahen Ort
Kašperské Hory. 1584 wurde es zur selbständigen Bergstadt. Im 17.
Jh. endete die Goldförderung in der Stadtumgebung und sie wurde
stufenweise durch die Glasproduktion ersetzt. 1836 wurde die
Glashütte Klášterský Mlýn gegründet. In den Jahren
1878 – 1908 war diese die bedeutendeste Glashütte in
Österreich-Ungarn. Sie bekam viele Preise für das künstlerische und
technische Niveau des Sezessionsglases. Ihr Betrieb wurde 1947
beendet.
Unter den architektonischen Sehenswürdigkeiten ist die
Kirche St. Bartholomäus am bedeutendsten. Sie
wurde 1570 erwähnt. 1792 wurde sie im Barockstil umgebaut. In der
Zwiebelkuppel ist eine gotische Glocke aus dem 14. Jh. zu
finden.
Auf dem Platz gibt es einen Stein der Goldwäsche
mit schlüsselförmiger Vertiefung aus der mittelalterlichen
Aufbereitungsanlage von Golderz, der an die hiesige Goldförderung
erinnert.








