Ausflugstipps direkt von Hotel aus

Auf unserer Webseiten finden Sie mehr Infos über Stadt Kasperske Hory / Bergreichenstein, inkl. gute Tipps für Ihre Urlaub im Böhmerwald. Direkt von Hotel aus starten Sie zu Wanderungen in die Umgebung. Das Wanderangebot ist so vielfältig und wunderschön, das jede Tour ein Erlebnis ist. Durch eine Vielzahl an bestens gekennzeichneten Wanderwegen und Radrouten in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ist die Region  für jeden Wanderer ideal.

Ausflugtipp 1 - Der Lehrpfad „Cestou zlatokopů“

Der Lehrpfad „Cestou zlatokopů“ (vom Stadtplatz nach der roten Wegmarkierung 7,5km) – führt durch das Tal Zlatý potok /Goldbach/, auch (Amálino údolí /Amaliental/) – dieser Weg ist ein Teil des ursprünglichen Zlatá stezka /Goldener Weg/ (ausgebaut nach wirtschaftlichen Projekten Karls IV.), eine Reihe von Stollen und Schächten, wo im Mittelalter Gold gefördert wurde.

Ausflugtipp 2 - Der Lehrpfad Keltové na Šumavě ("Kelten im Böhmerwald")

Der Lehrpfad Keltové na Šumavě ("Kelten im Böhmerwald") führt durch das Gebiet etwa 6 km südöstlich von der Gemeinde Kašperské Hory.
Der Lehrpfad gibt Einblicke in die Geschichte der keltischen Besiedlung des Böhmerwaldes (Šumava) sowie der keltischen Siedlung Obří hrad in der Nähe der Ortschaft Popelná und informiert über die Ergebnisse der Forschungen, die in dieser keltischen Burgstätte langfristig verlaufen.
Der etwa 3 km lange Lehrpfad mit Informationstafeln beginnt am Parkplatz in der Ortschaft Popelná und führt auf den Berg Obří vrch (1.005 m) und zurück.
Der fernste Ort der Lehrpfadstrecke ist die Burgstätte Obří hrad (etwa 1,5 km von Popelná), von der schöne Aussicht ins Tal des Flusses Losenice und über das Gebiet um die Gemeinde Kašperské Hory ist.
Zum Lehrpfad kommt man auf der Landstraße von Vimperk nach Kašperské Hory, von der man in Nicov nach links in Richtung Popelná abbiegt (etwa 3 km). Der Lehrpfad ist auch entlang der roten touristischen Markierung von Churáňov (etwa 5 km), der gelben Markierung von Stachy (9 km) oder der roten Markierung von Kašperské Hory (8 km) zugänglich. (8 km).

Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke:
Ortschaft Popelná - Ausgangspunkt der Fußwanderung nach Kašperské Hory sowie des Lehrpfades
Obří hrad - Überrest der keltischen Burgstätte auf dem Berg Obří vrch
Fluss Losenice - Tal des Bergflusses, durch das der Wanderweg nach Kašperské Hory führt

Ausflugtipp 3 - Der Berg Královský kámen / Konigsstein

Der Berg Královský kámen (1.059 m) liegt im Hügelland Javornická pahorkatina, zwischen den Bergen Javorník und Ždánov, etwa 3 km westlich von der Gemeinde Javorník und etwa 6 km westlich von Kašperské Hory. Auf dem Gipfel sind viele Felsgebilde mit den Felsenstufen, die am Abhang durch die Frostverwitterung und folgende Solifluktion entstanden.
Am Bergfuß erstreckt sich das Steinmeer. Von der Stelle, wo die Trasse der blauen touristischen Markierung den Wald verlässt, ist eine schöne Aussicht auf den südlichen Teil des Böhmerwaldes mit den Bergen Boubín und Třístoličník. Die örtlichen Bauer haben in einen Felsen am Gipfel eine Kapelle ausgehaut.
Zum Gipfel führt die Trasse der blauen touristischen Markierung aus Javorník (etwa 3 km, die Trasse des Lehrpfades Javorník) oder aus
Kašperské Hory (etwa 6 km) und die Trasse der roten touristischen Markierung aus Stachy (etwa 7 km).

Ausflugtipp 4 - Der Berg Javorník

Der Berg Javorník (1.089 m) ragt in der Nähe des Böhmerwalddorfs Stachy (etwa 6 km nördlich), oberhalb der gleichnamigen Gemeinde und der Wiesen des Berglandes Javornická hornatina empor. Der Bergabhang oberhalb des Dorfs mit einem Skilift ist von den Schulen als ein für Skikurse geeigneter Ort beliebt.
Auf dem Berg Javorník steht seit 1938 ein Aussichtsturm, der wie ein symbolischer Wehrturm aussieht und 2003 erhöht wurde. Vom Gipfel hat man eine Rundaussicht, südwestlich sieht man die Berge Pancíř, Ostrý, Großer Arber und Rachel, südlich die Dörfer Stachy und Churáňov, nordöstlich den Berg Libín oberhalb der Stadt Prachatice und einen Teil des Beckens Českobudějovická pánev.
Am nordöstlichen Bergabhang gibt es ein Steinmeer. Im Dorf befinden sich einige gezimmerte Berghäuser, im Park steht das Klostermann-Denkmal und am Bergabhang über dem Dorf ist die Rotundenkapelle des hl. Antonius von Padua aus dem Jahr 1939. Der Rundlehrpfad Javorník beginnt auf dem Gipfel am Aussichtsturm und führt auch über den angrenzenden Berg Královský kámen.
Es ist interessant, dass die Grenze des damaligen Protektorats Böhmen und Mähren nach der Abtrennung der Sudetengebiete von der Tscheschoslowakei im Jahr 1939 knapp hinter dem Aussichtsturm verlief. Javorník wurde damals zum höchsten Berg Böhmens.
Der Berg ist entlang der gelben und blauen Markierung vom Dorf Javorník zugänglich (etwa 2 km).

Ausflugtipp 5 - Felsgebilde Dračí skály

Das interessanteste Felsgebilde Dračí skály liegt etwa 3 km südwestlich von Rejštejn, über der Verkehrsstraße nach Modrava, über dem rechtem Ufer des Tals des Flusses Otava.
Es handelt sich um eine Felsenlokalität mit interessant geformten Felsenriffen, die hoch über der Verkehrsstraße und dem Fluss emporragen.
Sie bilden eine romantische Kulisse der hiesigen Naturszenerie. Sie sind gut sichtbar beim Blick von der Klostermann-Aussicht bei Srní. Von ihrem Gipfel ist eine schöne Aussicht ins Tal des Flusses Otava in Richtung Čeňkova Pila.
Den Zugang ermöglicht die Trasse der roten Markierung aus Srní (Rejštejn) – etwa 2,5 km.

Ausflugtipp 6 - Stadt Rejštejn

Die Stadt Rejštejn liegt 4 km von Kašperské Hory, an der Mündung des Flusses Losenice in den Fluss Otava, in der 568 m Seehöhe. Sie war ursprünglich die Ortschaft der Goldwäscher und befindet sich heute an der Grenze des Nationalparks Šumava.
Am Oberlauf des Flusses Otava und an seinen Nebenflüssen wurde seit uralten Zeiten Gold geseift. Bei den Goldwäschen entstand mit der Zeit die Ortschaft Rejštejn. In der Umgebung begann die Goldförderung auch von den primären Lagerstätten. Damals bildete Rejštejn ein Verwaltungsganzes gemeinsam mit dem nahen Ort Kašperské Hory. 1584 wurde es zur selbständigen Bergstadt. Im 17. Jh. endete die Goldförderung in der Stadtumgebung und sie wurde stufenweise durch die Glasproduktion ersetzt. 1836 wurde die Glashütte Klášterský Mlýn gegründet. In den Jahren 1878 – 1908 war diese die bedeutendeste Glashütte in Österreich-Ungarn. Sie bekam viele Preise für das künstlerische und technische Niveau des Sezessionsglases. Ihr Betrieb wurde 1947 beendet.

Unter den architektonischen Sehenswürdigkeiten ist die Kirche St. Bartholomäus am bedeutendsten. Sie wurde 1570 erwähnt. 1792 wurde sie im Barockstil umgebaut. In der Zwiebelkuppel ist eine gotische Glocke aus dem 14. Jh. zu finden.
Auf dem Platz gibt es einen Stein der Goldwäsche mit schlüsselförmiger Vertiefung aus der mittelalterlichen Aufbereitungsanlage von Golderz, der an die hiesige Goldförderung erinnert.